Christianisierung von Ameisen

Lieber Ruppe, dieses Video muss raus aus der Kommentarspalte auf die Titelseite. Alleine schon für die Verwendung von Fischstäbchen der Marke JaJa!

FIRST LAST SUPPER to the ant colonies is a video production by Ruppe Koselleck 2012. The german artis try to christianize ants with traditional fishfingers.
„Der erste Versuch einer nachhaltigen Christianisierung eines Ameisenstaates wurde am 9. Juni 2012 im Venner Moor unternommen. Mittels handelsüblicher Fischstäbchen der Firma Ja (Wer kann dazu schon nein sagen?) entwickelte Ruppe Koselleck ein eucharistisches Konzept, welches Ameisen mit kulinarischen Mitteln überredet zum christlichen Glauben überzutreten und sich die frohe Botschaft zur totalen Gänze einzuverleiben.“

Modularer Analogsynth als HTML5-Webmodul

Wer immer schon mal einen modularen ausprobieren wollen und dazu aus Kosten- oder sonstigen Gründen keine Gelegenheit hatte: Da gibt es jetzt was im Browser!

Der WebModular ist in HTML5 realisiert worden ein aktueller Browser ist also nötig. Wozu benötigt man grade noch mal Flash?
Die Noten kann man einfach in ein Fenster schreiben und das „Gerät“ legt los. Die Sounds kann man dann live verbiegen und lustig die Module verstöpseln. Es stehen jeweils 2 Filter, 2 Oszillatoren, 2 Hüllkurvengeneratoren und zwei LFO’s zur Verfügung. Sogar ein Ring-Modulator ist dabei und klingen tut das ganze auch ganz anständig.

Das will ich ausprobieren »

Das Game zur Wochenmitte

Bei Werebox muss das Eckige durchs Runde aus dem Eckigen. Durch klick auf eine Box wird sie ein Ball und umgekehrt. Rote Boxen müssen vom Bildschirm verschwinden, die Orangen sollen bleiben.

Das passt so schön zu Little Boxes und ist allen gewidmet, die ohne eine bestimmte Form von Boxen nicht an den Text von Little Boxes kommen.

Das will ich durchsterben »

Und weils so schön ist, hier Little Boxes von Malvina Reynolds:

Grüne Katholiken fordern Sondersteuer gegen Kirchenaustritte

Falls jemand noch einen Grund braucht, die Grünen nicht mehr zu wählen:

Da gibt es eine Gruppe Grüner Katholiken, die wollen für Konfessionslose eine Sondersteuer einführen, um Leute vom Kirchenaustritt abzuhalten [Artikel aus der Telepolis].

In deren Aufbruchspapier stehen lauter Gründe aus der Kirche auszutreten und das Kreuz bei der nächsten Wahl bei einer Partei zu machen, welche die Abschaffung der Kirchensteuer fordert. Ich will keine Partei wählen, die das Reich Gottes vollendet sehen will. Da gruselt es mir, wenn ich in dem Papier solche Sätze lese:

„Ein neuer Aufbruch in der Kirche kann nie Selbstzweck sein, nie politisches Unterfangen oder Marketingstrategie. Es muss immer ein Aufbruch zu Jesus Christus sein, der sich auf seine Botschaft vom Reich Gottes gründet, welches heute schon sichtbar wird, aber nur durch ihn vollendet werden kann.“

und SIE führen weiter aus:

„Katholikinnen und Katholiken werden in den nächsten Jahrzehnten mehr und mehr zu einer Minderheit werden, die nur noch in wenigen Landstrichen prägende Wirkung für das gesellschaftliche Leben haben kann. Deshalb liegt es in unserem eigenen Interesse als Glaubende, das Verhältnis von Staat und Kirche neu zu definieren. Ist es sinnvoll zuzuschauen, dass viele Menschen wegen der Kirchensteuer aus unserer Kirche austreten? Wir meinen, es ist auch aus der Perspektive unserer Kirche richtig, einen Reformweg zu beschreiten, der sich am italienischen Vorbild einer „Kulturabgabe“ orientiert, welche alle Menschen an eine gemeinnützige Institution ihrer Wahl entrichten. Dies stärkt die Position der Kirche mehr als Debatten über die kircheninternen Konsequenzen der Verweigerung von Kirchensteuerzahlung.“

Eine mehr und mehr zur weltanschaulichen Minderheit werdende religiöse Gruppe verliert ihre prägende Wirkung auf die Gesellschaft und will sie über die Partei der Grünen mittels Zwangsabgaben erhalten? Da ist wohl wem der Messwein zu Kopf gestiegen! Gar nicht auszudenken was passiert, wenn die Salafisten mal erwägen sollten die Grünen zu entern.

Für religiöse und esoterische Hallodris scheinen die Grünen ja immer noch recht offen zu sein.