Archiv der Kategorie: Kling Klang

25 Jahre Bladerunner

Zum 25jährigen Jubiläum von Blade Runner hat das australische Radioprogramm Ultima Thule eine sehr hörenswerte Retrospektive zu dem Soundtrack von Vangelis als Podcast veröffentlicht.
Das sind 90 Minuten tolle Musik »

Ich hab das jetzt schon zweimal gehört und werde es bestimmt auch noch öfter hören.

Ultima Thule bietet übrigens seine Ambient-Sound-Sendung als MP3 und als Podcast für jeweils 8 Wochen hier zum Download an »

P.S.
Seit bestimmt 15 Jahren habe ich jetzt diesen Blade Runner-Font auf’m Rechner und nie verwendet. Endlich konnte ich den mal benutzen.

Totem Tone Wheel

Immer wenn ich denke, o.k., jetzt hab ich alle krassen Musikinstrumente gesehen und gehört, macht es PÖFF und da kommt wieder etwas ganz Neues.

Oder kennt von euch jemand das Totem Tone Wheel? Ein sehr schöner Klang, finde ich:



Gebaut hat dieses Gerät der niederländische Klangkünstler Gijs Gieskes, von dem ich bei Gelegenheit noch mehr abgefahrenes Zeug verlinken werden.

Vodoo Toys

Gestern hatten wir die Gelegenheit, einen Circuit Bending Workshop mit Stan Pete in der Villa MARTa in Herford mitzumachen.

Es geht dabei darum, alte elektronische Geräte und Kinderspielzeug aufzuschrauben, mit Fingern und Drähten gezielt Kurzschlüsse zu erzeugen und den Geräten dadurch völlig neue Klänge zu entlocken. An den passenden Stellen lötet man dann Schalter, Bodycontacts und Potis ein und hat ein feines neues Elektroknarz-Instrument.

Hier ein kleines Video, um einen Eindruck davon zu bekommen (erst der trockene Sound, dann mit etwas Kaoss-Beat):

Flohmärkte werden die Teilnehmer des Workshops nun vermutlich mit anderen Augen sehen. Da schlummern überall Instrumente…

Was die Welt im innersten zusammenhält

Hier mal ein kleines experimentelles Video. Das sind Klangflächen, die ich mit dem Korg M3 gemacht habe und die Stimme stammt von Harald Lesch aus dem Vortrag: Was die Welt im innersten zusammenhält – durch einen Vocoder geschleust.

Dazu ein Video, bei dem ich mit dem Open Source Programm CamStudio ein bißchen das Bio Laboratory abgefilmt habe, danach zwei Filme übereinander montiert, et voilà: feiner Ambient-Stoff.

Online Einkaufen

Hier erstmal ein schönes Video von Korg-Japan zum Kaossilator Pro, denn um den gehts:

Mit dem Kaossilator Pro habe ich grade eine echte Odyssee durch die deutsche Online-Musikalien-Versender-Szene hinter mir. Anfang März hatte ich das Teil bei thomann.de bestellt, mit der Aussicht auf eine Lieferung Mitte März. Der Liefertermin wurde dann irgendwann auf der Website auf Mitte April verschoben, nach Anruf dort auf Mitte Juni. Ok, Bestellung storniert, die hatten das Geld aber schon eingezogen, da sind die schnell.

Auch der zweite große Versender musik-schmidt.de hatte das Gerät angeblich auf Lager. Da hatte ich dann vor der Bestellung telefonisch angefragt, ob sie es denn auch wirklich liefern können. „Jaja“, sagte man mir. Ok, bestellt.

Am nächsten morgen dann die mail, „öhh, ist doch schon ausverkauft“. Zweiter Storno. Der dritte Versuch war ein DJ Laden in Münster, den Namen hab ich schon vergessen. Saubanden alles.

Alle hatten in ihren Online-Shops angezeigt, das sie das Gerät verfügbar haben, nehmen schön die Bestellung entgegen um dann den Liefertermin auf irgendwann zwei Monate später zu verschieben. Ein lautes „Buuuuuuuuh“ für euch aus Bielefeld.

Bekommen habe ich den Kaossilator Pro dann von musikhaus-korn.de aus Oschatz OT Lonnewitz. Diesmal nicht übers Netz gekauft sondern telefonisch geordert (sehr nette Leute!), ne Überweisungsbestätigung per Mail geschickt und die haben direkt geliefert.

Meine Erkenntnis daraus ist, das ich wieder kleinen Läden eine Chance geben werde und das man grade bei neuen Geräten nicht auf den größten Haufen scheißen darf, denn da scheißen sie alle hin. Und mit Leuten am Telefon reden geht auch immer noch, man muß nicht sein ganzen Leben über Webformulare organisieren.

Teenage Engineering OP-1


Liest man dieser Tage aufmerksam die diversen Musikblogs, dann werden demnächst alle Hersteller ihre Geräte als Apps fürs iPad portieren. Ein Korg-iElectribe ist dann z.B. für 7,99$ zu haben.

Hmm. Ich mag lieber echte Hardwareinstrumente mit echten Reglern und Tasten. Auch hier geht der klare Trend Richtung Miniaturisierung und Mobilität der Geräte.

Dabei ist mir eben das Teenage Engineering OP-1 untergekommen. Ein Mini-Synth-Midi Controller, der im Moment noch nicht zu kaufen ist, der aber ein tolles Bedienkonzept andeutet – und ne Menge Spaß verspricht.

Werft mal einen Blick auf die Hersteller Website des schwedischen Unternehmens Teenage Engineering und hier ein Video, das die Möglichkeiten und das Bedienkonzept ganz gut zeigt. Die Karre kommt auf jeden Fall auf meine Beobachten-Liste!

Korg Monotron

Auf der Musikmesse Frankfurt 2010 ist der Korg Monotron vorgestellt worden. Das Teil ist ein echter Analog-Synth mit Low Pass Filter und allem Pipapo und kann mit Batterien betrieben werden.  Die Karre soll ab Juni 2010 für 71,- EUR über den Ladentisch gehen.

Höre ich da die „will ich haben“ Rufe?

Ja, ich höre sie.

Mehr Infos und Soundbeispiele gibt es bei korg.com und hier ein kleines Video:

Kicker Beat

Ich hatte schon seit längerem vor, mal einen Kicker zu samplen und zu schauen, ob man die Sounds als Drumset nehmen kann – und das geht ganz prima!

Noch nen bißchen Elektrosoundgefruckel dazu, dann klingt das nach nem fetten Beat. Ihr hört hier also als Drumset ausschliesslich den Kicker ausm Extra: