Männercholie, die


Männercholie ist ein hiermit neu eingeführter Begriff in die deutsche Sprache. Die Schöpfung des Begriffes geht auf einen Verhörer während eines Telefongesprächs zurück. Der Begriff ist überfällig, schön und soll definiert werden:

Männercholie, die
Spontan auftretender Gemütszustand, der sich zwischen Zuneigung, Traurigkeit und unterdrückter Wut auf die Welt bewegt. Der Gemütszustand klingt nach wenigen Stunden ab, häufig im Zusammenhang mit Alkoholkonsum (exponentielles Vergessen des Auslösers).

Ausgelöst wird der Zustand durch Verlust und Scheitern in Situationen, in denen der Verlust oder das Scheitern jedoch nicht als vollständig irreversibel betrachtet wird, z.B.:
Verlorene Fußballspiele (selbst verloren oder Armina)
Verschrotten eines langjährig gefahrenen Autos/Motorrades/Jeans
Den ganzen Tag an etwas basteln, das am Abend immer noch nicht funktioniert
Kennenlernen einer umwerfend schönen Frau, die Star Wars „lächerlich“ findet
Dem alten Kumpel, der mit genau dieser Frau nach Hause geht
Hören von Musik, die man selber gerne geschrieben hätte
10 mal hintereinander bei Mario Kart verlieren
(Ergänzungen via Kommentar erwünscht!)

Bei Google war der Begriff Männercholie bis grade eben nicht zu finden, daher erhebt esgibtsie.de den Schöpfungsanspruch 🙂