US-Flughafensicherheitsbehörde TSA vs. 95jährige Rohlstuhlfahrerin mit Leukemie. Rate, von wem Gefahr ausgeht »
Jazzgesichter
Jazz ist kein Mainstream. Jazz-Musiker gucken auch nicht wie Mainstream-Musiker. In Moers ist uns ein Pianist aufgefallen, der konnte alle Jazzgesichter. Liebe Kinder, bitte unbedingt zu Hause nachmachen!


Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Ja, ich weiß, diese Finanztransaktionssteuer wird schon lange (seit 1972) unter dem Begriff Tobin-Steuer diskutiert und sie wird vermutlich bis zum Untergang des Kapitalismus nicht kommen, aber die Idee ist gut! Nicht nur, das ne ganze Menge Kohle reinkommen würde, sondern auch ultrakurze Spekulationsgeschäfte würden unattraktiver.
Komm zur Molotov Coktail Party…
…und bring statt Blumen Dynamit – mit! Super Song! Anarcho-Schlager. Das Genre kannt ich noch gar nicht:
Buchla Synthesizers
Es muß nicht immer Moog sein, wenn man einen Sack voll Geld für einen ernsthaften analogen Synthesizer ausgeben möchte. Die Firma Buchla & Assoziates Inc. baut ebenfalls seit 1963 modulare Systeme und Midi Controller, die an Schönheit und tollem Klang kaum zu überbieten sind. Von Beginn an beschäftigte sich Don Buchla mit alternativen zur Klaviatur und setzte auf Touchpads, welche ziemlich an die Bedienungsoberflächen eines Klingonen-Raumkreuzers erinnern. Wenn ich mal 30.000 Euros überhaben sollte, kommt mir so eine Karre ins Haus.
Auf Vimeo gibt es einige fantastische Videos mit Sounds aus der neuaufgelegten Serie 200e. Hier ein Beispiel von Lyonel, dessen Tracks alle hörenswert sind.
Colours and Emotions Moers Festival 2011
Wir kommen grad wieder zurück aus Moers. 3 Tage auf dem Festival öffnen die Ohren. Menschen beim Musik machen zuzuhören und zu sehen finde ich ja einer der schönsten und inspirierendsten menschlichen Erfahrungen und diese bekommt man dort in einer sehr hoch konzentrierten Dosis. 12 Stunden am Tag Musik hören, danach noch selber machen – yeah!
Mir haben neben den improvisierten Morning Sessions im Rathaus dieses Mal die eher lauten Acts gefallen. Orthrelm, Monolithic und the Dorf fand ich sensationell – und die Japanerin Michiyo Yagi hat auf der Koto Sachen gemacht, die ich von diesem Instrument noch nie gehört habe.
Hier ein paar Fotos mit meinen Eindrücken, denn das Festival ist auch eins fürs Auge:
































Abtauchen

Manchmal kann man so richtig schön in die echte Welt abtauchen und hat keine Zeit und Lust auf dieses Internetgedöns und Getöse. Kennt ihr das?
Genuss und Lebensfreude
Hach, endlich mal wieder ein Philosoph, der mir gefällt, der Robert Pfaller.
„Die Sinnfrage stelle ich bewusst nicht. Unsere vornehmste Aufgabe ist es zu leben.“
„Wir mäßigen uns maßlos.“
„Wir sollten nicht den Tod fürchten, sondern das schlechte Leben.“
Wer nach sympathischer Anregung zum Nachdenken sucht, etwas über den Zusammenhang zwischen Privatisierung von Fernsehen und Rauchverboten erfahren möchte, dem sei dieser Denker anempfohlen.
Hier gibt es ein sehr hörenswertes Radiointerview mit ihm über sein Buch „Wofür es sich zu Leben lohnt“ (sowieso wegen des österreichischen Akzents!) von Radio Bremen und ein aktuelles Interview im Spiegel »
Bühnenbild
Das ist mal ein Bühnenbild für elektronisches Musik. WOW! Noch mehr WOW!
Das Game zum Wochenende
Man hatte mir für den Sonntag REGEN versprochen. Ich wollte ohne schlechtes Gewissen Zocken, ne Runde Musik machen..UND JETZT SCHEINT DIE SONNE! Na gut, dann geh ich halt raus und warte in der Eisdiele aufs Gewitter. Wenn das dann los geht, werde ich weiter Sillysausage spielen.
Ihr seid so eine Art Hund, der sich zu einer langen Wurst dehnen kann, Edelsteine sammelt und euch vorbei an Kreissägen, wobbeligen Dingern durch Röhren schlängert. Sehr schöne 8Bit Grafik, lustige Spielidee, das macht Laune. Einzig der Sound geht einem nach einer Weile auf die Nerven.
Take four bars
Am Freitag war ich seit langem mal wieder im neu eröffneten Far out in der Bielefelder Altstadt. Puuh, da laufen mehr Security Stiernacken als Gäste rum, dann noch so zwei Apple-Laptop DJ’s, die niemand zum Tanzen gebracht haben…
Da mir aber nach Tanzen ist und endlich Sommer, hab ich heute Nachmittag mal die Synthesizer angeschmissen und einen kleinen tanzbaren Track gemacht. Das Stück heisst Take four bars:
Update:
Und weils so nen Spass macht, hab ich jetzt noch ne WahWah-Ukulele dazugespielt!
Das bisschen Totschlag
…bringt uns doch nicht um – sagt mein Mann…
Leineweber

An 362 Tagen ist Bielefeld eine feine Stadt!
Jeweils am Ende des Monats Mai eines jeden Jahres verwandelt sie sich jedoch in einen provinzielles und hässliches Dorf. Lächerliche Karusells und Fressbuden werden aufgestellt, abgehalfterte Bands auf die Bühne gezerrt und die Trunkbolde mit ihrer Sippschaft aus den umliegenden Ortschaften fallen ein. An diesen drei Tagen im Jahr mag ich Bielefeld nicht.
Wer diesem drittklassigen Treiben entfliehen will, dem sei für den Samstag das erstklassige Konzert von Duffhues im Extra anempfohlen!
Kameraüberwachung
Kameraüberwachung verhindert keine Gewalt sondern zieht sie so gar noch an. Die Täter leben vor der Überwachungskamera ihre Agressionen aus und haben nach der Tat die Gelegenheit, dank der Verbreitung des Videos die mediale Resonanz auf ihre Tat zu betrachten.
Spannende Thesen, die der Götz Eisenberg heute in einem Artikel im Freitag veröffentlicht hat »
Politische Karikaturen
Der Zeichner und Karikaturist Klaus Stuttmann veröffentlicht seine Werke in diversen Tageszeitungen, wie der Leipziger Volkszeitung, TAZ oder Freitag und auf der Seite stuttmann-karikaturen.de.
Ich mag den Stil der Zeichnungen sehr gerne und den Humor sowieso. Klickt euch mal durch das Archiv und auch durch die Animationen.
Der Fotograf Jens Jeske hat eine/n autobiografische Diashow/Film hergestellt, in welcher der Herr Stuttmann unter anderem erzählt, das die Garde der politischen Karikaturisten eine kleine Gruppe von Herren ist und dieses Genre unter Nachwuchsmangel leidet. Interessant fand ich auch, das er inzwischen überwiegend am Computer zeichnet. Das gibt es hier zu sehen »

