Archiv der Kategorie: Kling Klang

some cool music

Hier mal zwei experimentelle Musikstücke, eins aus dem Jahr 1971 von Vangelis, zusammen mit dem Maler Georges Mathieu und dann, als Soundcloud, ein Stück von Richard Divine aus dem Jahr 2010. Eine Mini-Blog-Diagonale im Wilhelm Schulz’schem Sinne über drei Jahrzehnte.

Die Boxen aufdrehen und mal im Stuhl zurücklehnen und nicht gleich nervös weiterklicken, die beiden Stücke klingen wirklich extraordinär und kicken dich aus dem Alltag.

Vangelis

Richard Divine

Germany is doing itself away



ThilO-RAP als MP3 zum Download »

Der Thilo Sarrazin hat der BBC am Dienstag ein Interview gegeben. In englischer Sprache klingen seine kruden Ansichten noch absurder. Manmanman. Wer ganz hartgesotten ist, kann sich das hier anhören »

Da ich ganz hartgesotten bin, hab ich mir das angetan. Damit ihr da nicht durchmüsst, hab ich für euch diese von Thilo gerappte Version gemacht. Es ist sogar eine Arschgeige zu hören, also als Instrument natürlich. Wer genau hinhört, erkennt auch, welche Hymne die Arschgeige da in Moll andeutet.

Viel Spaß beim Thilo-Rap!

Teenage Engineering OP-1

Der OP-1 von Teenage Engineering ist eins der Instrumente, die seit Jahren entwickelt und angekündigt wurden und welches nun tatsächlich in den Handel kommen. Viele Kommentatoren der diversen Musikblogs hatten das Gerät schon als Vaporware abgeschrieben und mit Duke Nukem Forever verglichen.

Die Maschine kann man als zeitgemäße Variante des Casio VL-1 verstehen – das Teil aus Trios DaDaDa.
Ein kleines mobiles und batteriebetriebens Gerät mit erstaunlichen klanglichen Möglichkeiten und meiner Ansicht nach mit vorbildlicher Bedienbarkeit. Die Visualisierung im Display sehen, wie das ganze Gerät, super aus.

Zum Verkaufstart soll das Teil für 799,- EUR  über den Tresen gehen. Hmm, der Casio VL-1 lag damals bei 149 DM…

Hier ein kleines Video zum OP-1 von der Namm 2011:

Smith & Linn = Tempest

Die großartigen Instrumentenbauer Dave Smith und Roger Linn haben gestern gemeinsam einen schon lange angekündigten analogen Drumcomputer vorgestellt, den Tempest.

Das Gerät klingt in diesem Video schon echt saucool und das Bedienkonzept scheint absolut auf den Live-Betrieb abgestimmt zu sein. Und ist analog! Denn will ich in echt hören!
Mehr dazu bei Roger Linn »

Korg Kaoss Pad Quad

Auf der heute eröffneten Musikmesse Winter Namm 2011 kündigen ja die großen Hersteller immer ihre neuen Geräte an.

Als Korg-Junkie freut es mich natürlich besonders, das es neben der neuen Workstation Korg Kronos das Kaoss-Pad-Quad ab Februar/März 2011 geben soll.

Das Kaoss-Pad-Quad soll 4 Effekte gleichzeitig abspielen können, darunter als ganz neue Effekte einen Vinyl Break und einen Ducking Compressor Effekt. Der Preis soll bei 350$ liegen. Mal schauen, was die Karre bringt.

Mehr Infos gibt’s bei korg.com »

Elektronische Musik Stammtisch Bielefeld

Nach dem ersten Treffen im September ist es wieder soweit: Packt eure Kaossilator, Electribes, TB303, Microphones, Loopmachines, Curcuit Bending Kunstwerke und Synthesizer aller Art ein und bringt sie mit zum Bielefelder Stammtisch für elektronische Musik! Jegliche Art von elektronischen Klangerzeugern ist willkommen.

Das Treffen ist als Happening gedacht, um sich kennenzulernen und zusammen Sounds zu machen. Eine bestimmte Richtung von Musik ist nicht vorgeben. Es soll ein experimenteller Spaß werden, bei dem nicht Perfektion und individuelles Können im Vordergrund steht.

Bitte bringt Kabel, Mehrfachstecker und ggf. Kleinmixer mit.  Wir freuen uns auf einen sehr inspirierenden Abend mit Euch allen!

Virtuell Analog

Der Roland SH1 war der erste analoge Synth den ich angefasst habe. Er stammte aus dem abgelegten Arsenal von Sebastians Vater – ganz viele Grüße nach Horst! Mit 14 haben wir nächtelang rumexperimentiert, um dann ehrführchtig den selbsterstellten Klängen zu lauschen. Ohne diese Erfahrung hätte ich mich vielleicht nie für eletronische Klangerzeuger interessiert.

Daher war meine Freude groß, als ich vom Roland Gaia hörte. Das ist eine virtuelle analoge Maschine, drei SH1 in einem Gerät und dazu noch polyphon. Keine Submenüs durch die man sich kämpfen muss, sondern (fast) alles hat einen eigenen Regler. So macht Klänge schrauben Spaß!

Jetzt hab ich das Teil bei mir auf dem Küchentisch und ein paar Tage frei. Yeah! Hier mal ein erster Klang-Eindruck vom Roland Gaia. Die Drums und der Bass kommen aus der Electribe MX, alle weiteren Klänge aus dem Roland Gaia.

Wer Zeit und Muße hat und immer mal wissen wollte, wie Klangerzeugung von analogen Synths funktioniert, dem seien diese beiden Videos anempfohlen. Die Erklärungen sind zwar auf japanisch, aber hey, das macht in diesem Fall gar nichts. Der Typ erklärt so klasse, das man das Gefühl hat man könnte japanisch. Ohne Scheiß!

Teil 1 – Grundfunktionen LFO, OSC, Filter, AMP

Teil 2 – Filterhüllkurven, OSC Cross und Sync Modulation, Effekte