Ja! Wenn sie in dieser Art und Weise Tubular Bells von Mike Oldfield spielen. Superentzückend!
[via synthtopia]
Der Spiegel und viele andere Online-Magazine ergehen sich elegisch ob der Musikauswahl des gestrigen großen Zapfenstreichs für Herrn zu Guttenberch. Smoke on the water. Der Albtraum aller Musikalienhändler. Dann noch auf Blech geblasen. Fürchterlich. Und was man da alles reininterpretieren kann. Alles Mumpitz. Warum wurde der nicht unehrenhaft entlassen?
Aber bleiben wir bei der musikalischen Betrachtung. Die Bundeswehr ist auch einfach akustisch ne schlimme Truppe. Das man sehr wohl Gitarrengedöns mit Blechblasinstrumenten spielen und damit große Festivals in Aufruhr versetzen kann zeigt die dänische Kapelle Vejgaard Tårnblæserlaug – Tiroler Turmblasorchester. Die rocken DK mit frivolen fantasiedeutschen Texten über Heavy-Metal Songs und machen sich sehr schön über uns lustig. Von hier ganz viele Grüße an Jakob!
Phil Collins kündigt das Ende seiner Karriere an. Ich war nie ein Fan aber den Song Illigal Alien mochte ich immer sehr gerne und im Moment kann man noch – sogar in unserem Land – das original Video von 1983 auf Sperrtube sehen:
So klingt das, wenn Moog eine Steel Gitarre baut, mit Filtern oder z.B. der Möglichkeit den Sustain einer einzelnen Seite zu steuern. Sehr beeindruckend, da würd ich gerne mehr von hören!
Ein Orchester aus 200 antiken Haushaltsgeräten. Eine sehr feine Idee, die man unter dem Namen “Das Blöde Orchester” im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Steintorplatz, 2. Etage, Galerie Moderne) vom 11.2. bis zum 30.4.11 bestaunen kann.
Das ist was für die Augen und die Ohren und hey, ein weiterer Grund mal wieder nach Hamburg zu fahren!
Ich hab in den letzten Wochen einige Sounds mit dem Korg M3 und speziell mit dem eingebauten Korg Radias gemacht. Dabei merke ich immer wieder, das Klänge in bestimmten Jahrzehnten häufiger verwendet werden und dann mal ne Weile gar nicht. In nächster Zeit will ich mal ausprobieren, typische Klänge der jeweiligen Zeit miteinander zu verbinden und in ein Stück zu packen.
In diesem Teil hier sind so süßliche 80′er Glockenklänge und Melodie, 90′er House-Tröten-Sound, 2000′er Ducking Compression und so nen Zeuch drin. Ist noch kein fertiges Stück, klingt aber für mich schon ganz fett:
Der Ningen Gakki (was wohl soviel bedeutet wie Menschen Instrument) erzeugt Sounds durch Berührung von Anderen.
Was man diesem Video entnehmen kann, sind die Sounds so lala, aber das Teil ist vermutlich eine prima Gadget , um die Hemmung der ersten Berührung abzubauen. Nein, ich werde jetzt keinen Herrenwitz machen und nicht sagen, wann dieses Hup-Geräusch kommt, aaarrghh…
Den Ningen Gakki kann man ab Juni 2011 für ca 40 EUR bekommen. Mit Midi-Schnittstelle wär es saucool!
Seit dem Wochenende ist das hier meine neue Lieblingsband, das Wellington International Ukulele Orchestra. Die schaffen es Bonnie Tyler gut klingen zu lassen. R.E.S.P.E.C.T!
Musik ohne Bass? Das gibt es heute nur sehr selten. Aber wie funktioniert der Bass eigentlich?
Hier eine Musik-Doku, in welcher die Einführung des Bass in die Musik, Kompositionstechniken und Intrumente vorgestellt werden (die Folgen 2-5 nach Klick auf weiterlesen)
Part I
Hier mal zwei experimentelle Musikstücke, eins aus dem Jahr 1971 von Vangelis, zusammen mit dem Maler Georges Mathieu und dann, als Soundcloud, ein Stück von Richard Divine aus dem Jahr 2010. Eine Mini-Blog-Diagonale im Wilhelm Schulz’schem Sinne über drei Jahrzehnte.
Die Boxen aufdrehen und mal im Stuhl zurücklehnen und nicht gleich nervös weiterklicken, die beiden Stücke klingen wirklich extraordinär und kicken dich aus dem Alltag.
Vangelis
Richard Divine
Ja, auch in Bielefeld gibt es Musiker mit Vorliebe für elektronische Klangerzeugung! Einige von ihnen trafen sich am letzten Sonntag in der Extra-Blues-Bar zum Stammtisch für elektronische Musik Bielefeld und hier ist ein Video mit einem kurzem Eindruck, was da so passiert ist:

ThilO-RAP als MP3 zum Download »
Der Thilo Sarrazin hat der BBC am Dienstag ein Interview gegeben. In englischer Sprache klingen seine kruden Ansichten noch absurder. Manmanman. Wer ganz hartgesotten ist, kann sich das hier anhören »
Da ich ganz hartgesotten bin, hab ich mir das angetan. Damit ihr da nicht durchmüsst, hab ich für euch diese von Thilo gerappte Version gemacht. Es ist sogar eine Arschgeige zu hören, also als Instrument natürlich. Wer genau hinhört, erkennt auch, welche Hymne die Arschgeige da in Moll andeutet.
Viel Spaß beim Thilo-Rap!
Der OP-1 von Teenage Engineering ist eins der Instrumente, die seit Jahren entwickelt und angekündigt wurden und welches nun tatsächlich in den Handel kommen. Viele Kommentatoren der diversen Musikblogs hatten das Gerät schon als Vaporware abgeschrieben und mit Duke Nukem Forever verglichen.
Die Maschine kann man als zeitgemäße Variante des Casio VL-1 verstehen – das Teil aus Trios DaDaDa.
Ein kleines mobiles und batteriebetriebens Gerät mit erstaunlichen klanglichen Möglichkeiten und meiner Ansicht nach mit vorbildlicher Bedienbarkeit. Die Visualisierung im Display sehen, wie das ganze Gerät, super aus.
Zum Verkaufstart soll das Teil für 799,- EUR über den Tresen gehen. Hmm, der Casio VL-1 lag damals bei 149 DM…
Hier ein kleines Video zum OP-1 von der Namm 2011:
Die großartigen Instrumentenbauer Dave Smith und Roger Linn haben gestern gemeinsam einen schon lange angekündigten analogen Drumcomputer vorgestellt, den Tempest.
Das Gerät klingt in diesem Video schon echt saucool und das Bedienkonzept scheint absolut auf den Live-Betrieb abgestimmt zu sein. Und ist analog! Denn will ich in echt hören!
Mehr dazu bei Roger Linn »
Auf der heute eröffneten Musikmesse Winter Namm 2011 kündigen ja die großen Hersteller immer ihre neuen Geräte an.
Als Korg-Junkie freut es mich natürlich besonders, das es neben der neuen Workstation Korg Kronos das Kaoss-Pad-Quad ab Februar/März 2011 geben soll.
Das Kaoss-Pad-Quad soll 4 Effekte gleichzeitig abspielen können, darunter als ganz neue Effekte einen Vinyl Break und einen Ducking Compressor Effekt. Der Preis soll bei 350$ liegen. Mal schauen, was die Karre bringt.
Mehr Infos gibt’s bei korg.com »

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