Am Freitag war ich seit langem mal wieder im neu eröffneten Far out in der Bielefelder Altstadt. Puuh, da laufen mehr Security Stiernacken als Gäste rum, dann noch so zwei Apple-Laptop DJ’s, die niemand zum Tanzen gebracht haben…
Da mir aber nach Tanzen ist und endlich Sommer, hab ich heute Nachmittag mal die Synthesizer angeschmissen und einen kleinen tanzbaren Track gemacht. Das Stück heisst Take four bars:
Update:
Und weils so nen Spass macht, hab ich jetzt noch ne WahWah-Ukulele dazugespielt!
Von Bachs Toccata kenne ich so einige Versionen, aber das hier ist die coolste Ukulele Version ever! Die 21jährige Taimane Gardner spielt großartig und sie sieht dazu auch noch super aus. Klickbefehl!
Noch ein cooles neues Klein-Instrument: Das Wavedrum Mini von Korg.
Wenn ich das richtig sehe und lese, kann man auf dem Pad zwei unterschiedliche Sounds anschlagsdynamisch trommeln. Einen Clip-Sensor kann man dann zusätzlich an einen beliebigen Gegenstand anbringen und aus dem Impuls einen weiteren Sound dazu trommeln.
Das ganze kann man dann noch bis zu 25 Sekunden loopen. Wie bei dieser Gerätegruppe üblich ist das Wavedrum Mini auch mit Batterien betreibbar. Das Gerät sieht zwar nach Spielzeug aus, klingt aber ganz erstaunlich:
Am 6. April beginnt die Musikmesse 2011 in Frankfurt. Dort werden immer Unmengen an neuen Instrumenten vorgestellt. Heute sind bereits erste Bilder vom neuen Korg Monotribe durchgesickert. Eine analoge Westentaschen-Groovebox auf die vermutlich nicht nur ich scharf bin.
Alleine schon wegen der FLUX-Taste. Ich wollte schon immer eine FLUX-Taste haben!
Update:
Es gibt erste Videos zu der Kiste!
Der Preis liegt laut sequencer.de bei 199,- EUR. Hier ein offizielles von Korg:
Das neue Album von Doctor Octoroc ist draussen: Shamroctoroc!
Diesmal hat er sich irische Folks- und Trinklieder vorgenommen und sie als 8Bit Soundtracks im NES-Style produziert.
Auf der Seite doctoroctoroc.bandcamp.com kann man alle Tracks anhören und das Album bei ihm für 6 Dollar erwerben. Auf Nerdparties wird das garantiert der Oberburner! Man, die Games dazu sollte bitte jemand programmieren! Hier einmal Whiskey in the jar zum reinhören:
Der Spiegel und viele andere Online-Magazine ergehen sich elegisch ob der Musikauswahl des gestrigen großen Zapfenstreichs für Herrn zu Guttenberch. Smoke on the water. Der Albtraum aller Musikalienhändler. Dann noch auf Blech geblasen. Fürchterlich. Und was man da alles reininterpretieren kann. Alles Mumpitz. Warum wurde der nicht unehrenhaft entlassen?
Aber bleiben wir bei der musikalischen Betrachtung. Die Bundeswehr ist auch einfach akustisch ne schlimme Truppe. Das man sehr wohl Gitarrengedöns mit Blechblasinstrumenten spielen und damit große Festivals in Aufruhr versetzen kann zeigt die dänische Kapelle Vejgaard Tårnblæserlaug – Tiroler Turmblasorchester. Die rocken DK mit frivolen fantasiedeutschen Texten über Heavy-Metal Songs und machen sich sehr schön über uns lustig. Von hier ganz viele Grüße an Jakob!
Phil Collins kündigt das Ende seiner Karriere an. Ich war nie ein Fan aber den Song Illigal Alien mochte ich immer sehr gerne und im Moment kann man noch – sogar in unserem Land – das original Video von 1983 auf Sperrtube sehen:
So klingt das, wenn Moog eine Steel Gitarre baut, mit Filtern oder z.B. der Möglichkeit den Sustain einer einzelnen Seite zu steuern. Sehr beeindruckend, da würd ich gerne mehr von hören!
Ein Orchester aus 200 antiken Haushaltsgeräten. Eine sehr feine Idee, die man unter dem Namen “Das Blöde Orchester” im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Steintorplatz, 2. Etage, Galerie Moderne) vom 11.2. bis zum 30.4.11 bestaunen kann.
Das ist was für die Augen und die Ohren und hey, ein weiterer Grund mal wieder nach Hamburg zu fahren!
Ich hab in den letzten Wochen einige Sounds mit dem Korg M3 und speziell mit dem eingebauten Korg Radias gemacht. Dabei merke ich immer wieder, das Klänge in bestimmten Jahrzehnten häufiger verwendet werden und dann mal ne Weile gar nicht. In nächster Zeit will ich mal ausprobieren, typische Klänge der jeweiligen Zeit miteinander zu verbinden und in ein Stück zu packen.
In diesem Teil hier sind so süßliche 80′er Glockenklänge und Melodie, 90′er House-Tröten-Sound, 2000′er Ducking Compression und so nen Zeuch drin. Ist noch kein fertiges Stück, klingt aber für mich schon ganz fett:
Der Ningen Gakki (was wohl soviel bedeutet wie Menschen Instrument) erzeugt Sounds durch Berührung von Anderen.
Was man diesem Video entnehmen kann, sind die Sounds so lala, aber das Teil ist vermutlich eine prima Gadget , um die Hemmung der ersten Berührung abzubauen. Nein, ich werde jetzt keinen Herrenwitz machen und nicht sagen, wann dieses Hup-Geräusch kommt, aaarrghh…
Den Ningen Gakki kann man ab Juni 2011 für ca 40 EUR bekommen. Mit Midi-Schnittstelle wär es saucool!
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