






Wer es am letzten Samstag verpasst hat, ein T-Shirt vom Kommando Ukulele zu ergattern, kann dies noch nachholen!
Die Shirts gibt es im Laden bei Moses Lundwerk & tragbar in der Ravensberger Straße 47 in Bielefeld
Freitags von 11:00 bis 18:00 Uhr, Samstags von 11:00 bis 14:00 Uhr

Dieses Plakat hängt im Moment in der Stadt rum. Ich sehe das alleine auf dem Weg von und zur Arbeit mindestens 6 Mal. Ich kapiere es nur noch nicht: Was will mir das Stadtmarketing Bielefeld mit diesem Plakat sagen?
Ist www.bielefeld.de eine Dating-Seite, auf der ich Internetaffine Renter kennenlernen kann?
Oder ein Multigamer-Schach Portal?
Vielleicht ein lokaler UMTS-Provider für Freunde alkoholfreier Getränke?
Weder Bildgestaltung noch der Text lassen klare Rückschlüsse zu, was mich dort erwartet. Wer wird hier mit wem auf welche Weise verbunden?
Nun, ich wollte wohlwollend sein. Vielleicht gab es ja ein Relaunch und die Seite bietet nun jede Menge Spaß & Funktionalität. Auf www.bielefeld.de war ich schon seit Jahren nicht mehr. Ich hatte die Seite als freudlos gestaltet, für mich nicht sonderlich hilfreich und mangelhaft navigierbar in Erinnerung. Welch Überraschung! Sie ist es immer noch. Seit meiner letzten Ansicht kompletto unverändert.
Es gibt immerhin einen Veranstaltungskalender, der mir das 144. Dalbker Schützen- und Heimatfest zur Freizeitgestaltung vorschlägt. Waren die Amokläufer der letzten Jahre nicht alle in Schützenvereinen organisiert? Das ist mir dann doch zu gefährlich dahin zu gehen.
Ne liebes Stadtmarketing, mit www.bielefeld.de verbindet mich nichts, die Seite mag ich nicht mal verlinken, der Klick lohnt nicht. Ich schau in 5 Jahren mal wieder vorbei.

Extra-Blues-Bar, Freitag 6.5.11 21:00 Uhr
Nicht Mehr!
Reuter & Pfennig (Klavier und Gesang)
Reuter & Pfennig sind „Nicht Mehr“ ! Das muss man sich vorstellen, wie wenn Glenn Gould & Tom Jones einen ganz, ganz schlechten Tag haben. Das Repertoire ist dement sprechend: Grebe, Depeche, Audioslave & andere weisen jede Verantwortung von sich… Prost!
Am 24.3.11 spielt die finnische Sängerin Saara Norris live und so weit ich weiß ohne Eintritt in der Extra-Blues-Bar in Bielefeld. Von ihrer wirklich tollen Stimme kann man sich auf ihrer Seite einen Eindruck verschaffen »
Das lohnt sich auf jeden Fall mal reinzuhören und aufs Konzert zu gehen sowieso!
Nieselregen in Bielefeld. Fantastillmilliarden Tropfen trüber Farbe malen die menschenleere Stadt nach Mitternacht. Fußgänger bitte Schaufenster freihalten. My rifle, my Ponyfrisur und ich.





Nach dem ersten Treffen im September ist es wieder soweit: Packt eure Kaossilator, Electribes, TB303, Microphones, Loopmachines, Curcuit Bending Kunstwerke und Synthesizer aller Art ein und bringt sie mit zum Bielefelder Stammtisch für elektronische Musik! Jegliche Art von elektronischen Klangerzeugern ist willkommen.
Das Treffen ist als Happening gedacht, um sich kennenzulernen und zusammen Sounds zu machen. Eine bestimmte Richtung von Musik ist nicht vorgeben. Es soll ein experimenteller Spaß werden, bei dem nicht Perfektion und individuelles Können im Vordergrund steht.
Bitte bringt Kabel, Mehrfachstecker und ggf. Kleinmixer mit. Wir freuen uns auf einen sehr inspirierenden Abend mit Euch allen!

Am Samstag den 9.10.2010 findet ab 19:00 Uhr die Diagonale in der Oetkerhalle in Bielefeld statt. Das Thema lautet in diesem Jahr: Neue Heimatklänge
Mit dabei ist auch das Projekt Fein+Anna-Katharina Hollmerus und dem Werk HEIMWEH.
Wer also Samstag Lust auf Musik hat und nicht bei den Oholics im Extra ist möge vorbeikommen.
Radio Bielefeld, der Pressedienst auf bielefeld.de und die NW melden, das Kulturkombinat könne weiterhin im Kamp Veranstaltungen durchführen. Wenn das stimmt, ist das ja mal ein Grund zu feiern!
Für den Krümmelmonster e.V. wurden gemeinsam mit der BGW andere Räumlichkeiten gefunden. So, wie es alle vernunftbegabten Bielefelder gefordert haben. Dem Text ist jedoch noch nicht zu entnehmen, ob es bereits einen neuen Vertrag für das Kulturkombinat mit den Falken gibt.
Weiterhin spricht der Bielefelder Sozialdezernent Tim Kähler von “…veränderten Anforderungen an die Jugendarbeit im Kamp…”, für welche er gerne die Moderation anbieten möchte. Soso. Hat die Stadt etwa den Falken den Vertrag nicht verlängert? Gibt es einen neuen Träger?
Wenn es denn klappt, von hier aus alles Gute an die Leute vom Kulturkombinat. Hoffentlich ist die Atmosphäre mit den Falken nicht so vergiftet, das eine Zusammenarbeit weiter möglich ist.
Gestern haben ca. 400-500 Leute in Bielefeld demonstriert Musik gehört. Aber für was eigentlich?
Vorneweg ein dickes Lob an die Organisatoren für ihren Einsatz und die durchaus unterhaltsame Rede von Hendrik. Was ich jetzt schreibe, meine ich mit aller Selbstkritik.
1) Es sollte eine Demo sein, die sich für den Erhalt und die Erweiterung subkultureller Räume für junge Leute einsetzt. Vielleicht täuscht mich meine Wahrnehmung, aber eine recht große Zahl der Besucher waren um die 40 +/- ein paar Jahre. Diese Kohorte hat ihre Jugend in den 80´ern verbracht. Wo waren die Horden wirklich junger Leute? Ach ja, seit dem 15.7.10 sind ja Schulferien in NRW.
2) Die einzigen größeren Fahnen hatte die grüne Jugend und die Jusos dabei. Hier ganz große Selbstkritik!
3) Konkret ging es um das Kamp und die Kündigung des Vertrages mit dem Kulturkombinat e.V. Das die Falken diesen Vertrag gekündigt haben und damit Verursacher dieser Situation sind, wurde nicht kritisiert. Da war die größte Dissonanz zwischen den Veranstaltern und den Demonstranten zu spüren. Die Leute sind gekommen, weil sie das Kamp behalten wollen. Hier besteht ein politischer Konflikt. Diesen Konflikt nicht zu benennen hat die Tragik der Demo ausgemacht.
3) Die Menge sollte von der Moderatorin angeleitet skandieren: “Wenn ihre unsere Clubs schliesst, tanzen wir in euren Vorgärten”. Häää? Das kann man nicht skandieren und das ist mal voll in die Hose gegangen. Der Satz ist inhaltlich Gaga und vom Versmaß her nicht Parolen geeignet.
4) Bei einer Demo 2 Stunden lang beim Mellow nett mit Musik beschallt zu werden und dann anschliessend einen kurzen Trauermarsch hinter Juso-Fahnen zu Elektroparadensound zum Jahnplatz abzuschreiten, damit kann ich mich nicht identifizieren und die Leute um mich herum waren darüber ebenfalls mehr als irritiert. Auch hier große Selbstkritik. Da brauchts Megafone, Trillerpfeifen, knackige Parolen und wie oben schon gesagt, große Fahnen/Banner.
Mir war das alles zu harmlos und unpolitisch, aber vielleicht ist diese Zeit ja so.
Fazit:
Eine weitere Demo nach dem 27.8. (Ende der Schulferien) könnte eventuell besser besucht sein.
Für eine Demo braucht man klare politische Aussagen und Forderungen.
Bei einer Demo braucht man große Banner und Fahnen, auf denen die Forderungen stehen.
Ein Demozug sollte durch die Innenstadt gehen, damit es auch ein paar Leute mitbekommen.
Elektroparadensound passt nicht zu einer Demo, sondern zu Paraden.
Musikalisch fand ich “The Von Duesz” sehr klasse, darum zum Schluß hier ein Video von der Combo:
Man hört so Gerüchte, die Falken wollen gar nicht unbedingt in erster Linie die Kinderbetreuung im Kamp ausbauen, sondern die neuen freien Slots in den Räumen für eigene Veranstaltungen nutzen…tststs, das werden wir dann mal ganz genau beobachten und weiter rumhorchen, ob das wirklich nur Gerüchte sind. Die Falken machen sich da grade keine Freunde.
Hier noch mal der Link zur Online Petition, an der schon über 800 Leute teilnehmen »

Apropos Shitstorm: Die Polizeipferdekacke von der Reiterstaffel der gestrigen Bildungsdemo in Bielefeld liegt immer noch vor meiner Haustür. Dürfen Polizeipferde bußgeldfrei vor Haustüren kacken? Keine Ahnung! Aber in Deutschland ist alles geregelt. Daher hab ich das grade mal als Anfrage ans Ordnungsamt geschickt und bin sehr auf die Antwort gespannt
Da ja gemoppert wurde, hier wär zu viel Technikgedöns und zu wenig Bielefeld: Am Samstag war ich als Kamerakind bei einem relativ großen Flashmob in der Bielefelder Innenstadt zugegen, an dessen Ende ich mit einer größeren Menge Kuscheltierchen beworfen wurde. Hm, das hatte ich mir zwar immer etwas anders ausgemalt (auf einer Bühne, nach einem großartigen Konzert), aber was solls. Lustig sind jedenfalls die Leute zu beobachten, die sich schnell mal eins der Tierchen einstecken.
Ansonsten scheint mir die generelle Idee Flashmob in letzter Zeit etwas zu inflationär umgesetzt zu werden. Vielleicht sollte man mal eine Flashmobpause ausrufen.
Einige unserer europäischen Nachbarn sind ma ganz schön am Arsch, kurz vor der totalen Pleite und die Kanzlerin will keine Knete mehr rausrücken. Da können wir nicht tatenlos zusehen. Esgibtsie.de hilft und ihr alle könnt mitmachen!
Dieses Wochenende ist erstmal Griechenland dran:

Vorher schaut doch mal auf ein Bifteki bei eurem Lieblingslokal vorbei und sprecht den Leuten Mut zu. Für Bielefeld empfehle ich das Cafe Rembetiko.
Und nächste Woche retten wir dann Italien, mit jeder Menge Rotwein, Pasta und Averna!
Die alte Weberei in Güterloh war der ortsansässigen CDU noch nie geheuer. Unter dem Deckmäntelchen von unumgänglichen Sparmaßnahmen wird schon seit längerem versucht, einer offensichtlich politisch ungewollten Kultur den Hahn abzudrehen.
Jetzt kommts aber dicker: Nach verschiedenen Zuschuss-Kürzungen ist die CDU dort nun auf die Idee gekommen, die Weberei komplett zu privatisieren. Wenn man diesen NW-Gütersloh Artikel liest und die jüngere Geschichte der Weberei etwas verfolgt hat, dann riecht das nach feindlicher Übernahme und übler Vetternwirtschaft – als wolle sich ein Unternehmer mit Hilfe seiner Parteikumpels eine attraktive Immobilie und Gastro-Gewerbefläche unter den Nagel reißen.
Update:
Hier noch ein interessanter Kommentar auf die-glocke.de
Gegen Kultur-Killer und Lokalfürsten-Kumpanei kann (und soll!) man was tun und kann hier seine Unterschrift einsetzen »
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